Reiseroute auf den Lofoten/Vesteralen

Königinnenroute 2.Juli

Eine der Top-Wanderungen auf den Vesteralen - es geht immer mit Blick auf umliegende Inseln auf einen Bergrücken hoch und dann bis zum Ort Sto - und an der Küste zurück. Das Wasser ist sehr sehr kalt, da gehen nur echte Norweger baden. Nach 7 h sind wir zurück und fahren noch über Stokmarknes nach Taen. Am Badeplatz hat man einen schönen Stellplatz.

Melbu - Henningsvaer - Eggum

Wir kommen erst spät los und nehmen die Fähre von Melbu nach Fiskebol. Die Wolken hängen noch an den Bergen, wir fahren über die geschwungenen Brücken nach Henningsvaer. Zum Glück ist der schon sehr große Parkplatz nicht überfüllt. Abends fahren wir nach Eggum, dort ist es echt voll. Dank eines einzelnen Steinblocks können wir trotz fehlender Unterlegkeile das Womo einigermaßen gerade stellen. Wir wollen die Mitternachtssonne sehen und starten 22:00 Uhr zur Küstenwanderung Richtung Unstad. Aber es wird immer wolkiger und stürmischer, keine Mitternachtssonne...

Leknes - Fjellwanderung - Haukland 4.Juli

Von einem kleinen Hügel hinter Leknes hat man einen schönen Blick auf den Nappstraumen. Nach der kleinen Runde fahren wir auf den Pass Richtung Stamsund und wandern eine Runde durchs Moor. Rückzu nehmen wir eine kaum erkennbare Pfadspur, die aber in der Norgeskart eingetragen ist. Wir schrecken ein Moorhuhn mit Küken auf.

Abends fahren wir doch nach Haukland, ein Platz ist gerade noch frei. Es wird auch gezeltet, trotz Hinweisschilds. Wir versuchen zum zweiten Mal die Mitternachtssonnenwanderung diesmal nach Uttakleiv, und wir haben tatsächlich Glück. Schlafen gehen wir erst 2:00 Uhr.

Nesland - Nusfjord - Fredvang 5. Juli

Wir wechseln zur anderen Seite der Insel und wollen nach Nusfjord wandern. In Nesland ist der kleine Parkplatz voll, der Besitzer möchte gern 50 Kr. haben. Wir parken 500 m vor dem Ort und wandern dann an der Küste entlang bis Nusfjord. Eine kleine Besichtigungsrunde und dann wieder zurück. Auf der Rückfahrt blockieren ein paar Vierbeiner den Verkehr. In Fredvang (Rastplatz) gibt es abends noch schöne Blicke durch die Wolken. Der Rastplatz wird spät am Abend noch ziemlich voll.

Regentag - Wikingermuseum 6.Juli

Wir beschließen, das Wikingermuseum zu besuchen, weil es regnet. Am Nachmittag lässt es dann nach und wir können auch die Außeneinrichtungen besuchen. Eine Fahrt im Wikingerboot gehört dazu. Das Ablegen ist nur mit Außenbordmotor möglich, auf dem See ist dann aber doch etwas Wind zum richtigen Segeln. Das Wikingermuseum ist schon toll, mit viel Aufwand und Personal. Die Welt der alten Wikinger und ihre Anschauungen werden gut rübergebracht. Abends gehts nach A. Riesiger vollasphaltierter Parkplatz, abends als Wohnmobilstellplatz umfunktioniert, gut belegt und nur eine Toilette offen.

Bergtour Munkan 7.Juli

Am Vortag war die Entsorgungsstation geschlossen, beim Abwasch nach dem Frühstück läuft unser Abwassertank über. Das Wetter sieht schön aus, die Wolkendecke soll sich auflösen, sagt Yr.no. Heute ist endlich eine Bergtour angesagt. Der Reinebriggen ist uns zu niedrig und kurz, wir entscheiden uns für die Tour zur Munkebu-Hütte. Wir finden auch noch einen Parkplatz am Wasserwerk von Sørvågen. Es geht an vielen Seen und Wasserfällen vorbei ins Innere der Insel Moskenesoya. Es reißt tatsächlich weiter auf und wir haben herrliche Blicke.

An der Hütte entscheiden wir uns zum Aufstieg auf den Munkan (775 m). Es geht ziemlich steil bergan, wir sehen auch einen Schneehasen. Oben gibt es ein Schneefeld und eine phantastische Aussicht bis nach Roest und auch über den Vestfjord bis zu den Inseln vor der Küste.

Am Abend fahren wir wieder nach Norden und halten am Reinehalsen - ein tolles Panorama.

Später steuern wir dann wieder Fredvang an, diesmal stehen nur zwei weitere Wohnmobile dort.

Kvalvika 8.Juli

Es ist ziemlich bewölkt und soll eventuell auch regnen. Wir fahren am eigentlichen Parkplatz zur Kvalvika-Bucht vorbei und lassen nur unser Fahrrad dort. Wir starten über die längere Variante und erreichen bei etwas Niesel die erste Bucht. Es ist heute ausnahmsweise mal richtig touristisch voll. Eine russische Gruppe blockiert den Übergang zur 2. Bucht. Dort ist die Hütte der beiden Surfer aus dem Film North of the Sun bei der EOFT2013 zu finden. Zum Ryten lohnt es nicht aufzusteigen, er liegt im Nebel. Wir stellen uns auf den Rastplatz am Sattel zwischen Leknes und Stamsund und hoffen auf besseres Wetter trotz schlechter Prognose.

Rückzug von den Lofoten 9.Juli

Das Wetter ist trüb und regnerisch und soll auch am Sonntag nicht besser werden. Deshalb beenden wir unseren Lofoten-Aufenthalt eher als geplant und es geht zurück zum Festland. Wir fahren an der verregneten Küste entlang nach Lodingen und verpassen die Fähre um 10 Minuten. Also noch mal einkaufen, auf dem Parkplatz steht tatsächlich ein Tesla Model S. Die gibt es also nicht nur in Oslo.

Danach geht es von Bognes über Innhavet und Straumsnes zum Sjunkhatten NP, dort ist ein einsamer Womo-Stellplatz. Naja, ein norwegisches Wohnmobil steht schon da. Vorher sehen wir noch 2 Rentiere als Felsritzungen, schon 3000 Jahre alt.